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Abschied  

  nehmen
 

 

Abschied nehmen

Trauerfeier – Beerdigung 

 
 

 

     

 

  Von einem Menschen Abschied zu nehmen ist ebenso wichtig, wie einen Menschen im Leben zu begrüßen. Der Tod ist die letzte Wirklichkeit unserer Welt. Unser Glaube sagt uns, dass Jesus Christus am Kreuz sein Leben hingegeben hat, damit unser Tod nicht das letzte Wort behält. Gott ist der Herr des Lebens. In einem Gebet heißt es: Gott nimmt nicht das Leben seiner Gläubigen, sondern verwandelt es.  

 

 

Abschied nehmen beginnt aber nicht erst nach dem Tod. Auch im Vorfeld gibt es Möglichkeiten, dem unausweichlichen Tod durch den Glauben zu begegnen. Hierzu zählen die Feier der Hauskommunion und der Krankensalbung. Aber auch ein Abschied zuhause, bevor der Verstorbene aus dem Haus gebracht wird, ist möglich. Sie haben das Recht, einen Verstorbenen eine ganze Zeit noch bei sich zu behalten. Es gibt keine nötige Eile.

 

 

 

 

 

Wenden Sie sich an das Pfarrbüro, um Ihren Pfarrer zu verständigen.

Sollte er nicht gleich da sein, bittet er Sie um Verständnis. Er ist Pfarrer für drei Gemeinden. Auf alle Fälle wird er so schnell wie möglich, den Kontakt mit Ihnen suchen. 

Ist ein Angehöriger im Krankenhaus, ist jederzeit der jeweilige Krankenhausseelsorger bereit, Ihnen und einem Sterbenden beizustehen.

Für eine kirchliche Abschiedsfeier gibt es drei Möglichkeiten:

  • Die Erdbestattung: Hierbei wird in der Friedhofskapelle ein Trauergottesdienst gehalten. Unmittelbar danach erfolgt die Beisetzung mit der Einsegnung des Grabes.

  • Die Trauerfeier: Immer häufiger entscheiden sich Menschen für die Form der Einäscherung. Das ist aus christlicher Sicht völlig in Ordnung. Der Trauergottesdienst in der Kapelle unterscheidet sich nicht wesentlich von dem einer Erdbestattung. Jedoch entfällt der Gang zum Grab. Erst nach der Verbrennung erfolgt die Beisetzung der Urne. In der Regel geschieht das im engsten Familienkreis und ohne Geistlichen. Wir sind aber gerne bereit, Sie auf diesem letzten Weg zu begleiten. 

  • Die dritte Möglichkeit ist eine Urnentrauerfeier mit Beisetzung der Urne. Wer die Trauerfeier nicht von der Beisetzung trennen möchte, kann diese Form wählen. Je nach dem liegt aber ein längerer Zeitraum zwischen dem Tod eines Menschen und der Beerdigung. Äußerlich unterscheidet sich diese Möglichkeit nicht von einer Erdbestattung. Aber man sollte sich bewusst sein, dass bei dieser Form des Abschiedes nur noch die Urne die Brücke zu einem Menschen ist, dieser selbst aber im wahrsten Sinne nicht mehr leibhaftig gegenwärtig ist.

In der Regel wird das Pfarramt durch das jeweilige Bestattungsinstitut informiert und der Geistliche (Priester oder Diakon) nimmt so zeitnah wie möglich Kontakt mit den Hinterbliebenen auf. In einem Gespräch gibt es die Möglichkeit, sich auszusprechen und mit dem Geistlichen alles nötige für die Feier vorzubereiten.

Leider ist es uns nicht mehr möglich, nach jeder Beerdigung, bzw. Trauerfeier ein Requiem (Seelenamt) für den Verstorbenen zu halten. In unserer Gemeinde wird jeweils am … der Verstorbenen der zurückliegenden Woche gedacht.

Wenn Sie eines Verstorbenen unter der Zeit innerhalb eines Gemeindegottesdienstes gedenken wollen, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro. Dort wird alles mit Ihnen besprochen.

Am Allerseelentag (2. November) wird in besonderer Weise aller Verstorbenen gedacht. Für alle Verstorbenen in unserer Gemeinde des zurückliegenden Jahres wird an diesem Tag ein Gedenkgottesdienst gefeiert, zu welchem die Hinterbliebenen eigens eingeladen werden.