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Bericht zur Caritas-Arbeit 2007 von Frau Margot Illig
Die Caritas-Arbeit in unserer Gemeinde ist ein großes Feld.
Unsere Gruppe besteht zurzeit aus 28 Personen, eingeschlossen Herr Diakon Hoock unsere beiden Schwestern Ildefonsa und Schwester Archangela und weitere 4 Herren. Wir haben in unserer Pfarrgemeinde die Aufgabe übernommen ältere und kranke Menschen zu besuchen. Auf Wunsch wird die Krankenkommunion gebracht, verbunden mit einer kleinen Feier. Wir haben die Besuche in Wohnbezirke eingeteilt und sie finden je nach den Bedürfnissen unserer Älteren entsprechend statt.
In der Adventszeit in diesem Jahr werden es ca. 215 Besuche sein. Die Vorbereitungen hierzu sind in vollem Gange. Wenn man einen Besuch macht, bringt man auch etwas mit. Für den Adventsbesuch haben wir Waschhandschuhe und Seife, für unsere Älteren, für die, die noch gut lesen können ein kleines Buch und für die Herren Wein eingekauft.
Hinzu kommt für alle eine Grußkarte von
Herrn Pfarrer Winter.
Während des Jahres werden Säfte und Gebäck als Mitbringsel besorgt. Finanziert werden die Einkäufe aus den Spenden der Caritassammlung,
Darüber hinaus bekommen Gemeindemitglieder, denen es finanziell schlecht geht, einen Geldbetrag. Das kann eine Rentnerin sein, aber auch eine Familie welche von der Arbeitslosigkeit betroffen ist, oder mittellose Eltern, deren Kind gerne in das Ferienlager mit möchte.
Es werden die Kranken im Krankenhaus besucht.
Ein sehr guter Kontakt besteht von Anfang an zu den Pflegebedürftigen im Heinrich Vetter-Stift. Jeden Dienstag werden die Heimbewohner von unseren Frauen besucht; es werden Spiele gemacht und bei schönem Wetter werden mit den Rollstuhlfahrern Spaziergängunternommen. Darüber hinaus lesen 2 Frauen abwechselnd einmal wöchentlich an einem Nachmittag vor. Dieses Angebot wird von vielen Bewohnern dankbar angenommen. Es werden auch Pfarreimitglieder in den umliegenden Heimen besucht.
Des Öfteren kommen aus der Gemeinde auch Nachfragen zu den Beratungsstellen der Caritas in Mannheim, hierbei konnten wir auch schon Kontakte zu den verschiedensten Stellen herstellen (Adressen der Pflegeheimen, Nachbarschaftshilfe, die Offene Tür, Trauerbegleitung und der Fairkauf). Unsere Gruppe trifft sich 3 bis 4 mal im Jahr zu einem Gedankenaustausch; wir stehen aber jederzeit untereinander telefonisch in Verbindung.
Seit Jahren haben wir an einem Sonntag im Herbst die Bewirtung der Nichtsesshaften von Mannheim und Umgebung übernommen. Das war eine schöne Aufgabe, die auch von einigen unserer PGR-Mitglieder unterstützt wurde. Solange wir keine eigenen Räumlichkeiten haben, können wir diese Aktion nicht weiter durchführen. Im vergangenen Jahr hatten wir uns überlegt einen Ersatz-Beitrag für die Bedürftigen zu leisten und deshalb zu einer Spendenaktion aufgerufen. Gesammelt wurden Hygieneartikel jeder Art von der Zahnpasta bis zur Seife und diverse Süßigkeiten. Hierzu wurden an 3 Adventssonntagen in der Kirche Körbe aufgestellt. Die Spendenfreudigkeit war sehr groß und darüber haben wir uns sehr gefreut. Damit konnten wir 100 große Weihnachtstüten packen. Diese wurden dann den Bedürftigen am Heilig-Abend bei Ihrer Feier überreicht. Darüber hinaus konnten wir einen Geldbetrag von 250 € spenden, der für ein Festessen an Heilig-Abend und am 1. Weihnachtstag verwendet wurde. Die Freude und die Dankbarkeit der Beschenkten an unsere Pfarrgemeinde war sehr groß.
Diese Aktion für die Wohnsitzlosen möchten wir auch in diesem Jahr wieder im gleichen Stil durchführen. Dabei sind wir auf die Mithilfe aller angewiesen. Wenn Viele nur ein Bisschen geben kommt eine ganze Menge zusammen. Ich wäre Ihnen auch dankbar, wenn Sie es in Ihren Gruppen und Kreisen weitersagen.
Zum Schluss möchte ich noch mitteilen, dass das Einpacken der Geschenke für den Besuchsdienst und für diese Aktion bei mir zu Hause stattfindet, solange wir keine anderen Räumlichkeiten zur Verfügung haben. |
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Jubilar-Besuche
Bei den Besuchen unserer Jubilare zu runden Geburtstagen und Jubiläen, werden Frauen und Männer ab dem 70. Lebensjahr besucht; danach wieder zum 75- und 80-jährigen Jubiläum. Die über 80-Jährigen werden dann jedes Jahr besucht. Bis zum Ende dieses Jahr werden es 278 Besuche sein, die insgesamt eine intensive Anstrengung erfordern. Die Präsente werden monatlich im Pfarrhaus abgeholt, eingepackt und zu den Gratulanten gebracht. Hierfür stehen uns 5 Frauen und 1 Mann zur Verfügung. 3 Frauen konnte ich neu gewinnen; ansonsten hätten wir diese Arbeit nicht bewältigen können. Wir sind der Meinung, dass die Wahrnehmung der Jubiläen eine seelsorgerische Tätigkeit ist, genau so wie die Krankenbesuche. Der Kontakt der Pfarrgemeinde zu unseren älteren Mitmenschen muss aufrechterhalten werden. Von Herrn Pfarrer Winter wurde die Anregung eingebracht, dass wir nach dem 80. Geburtstag erst am 85. Geburtstag wieder unseren Besuch abstatten. Damit würde ab 2007 in unserer Seelsorgeeinheit eine einheitliche Modalität praktiziert.
von Frau Margot Illig 2007
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Ein ganz großes Dankeschön an Frau
Illig und alle
Caritashelferinnen!
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Wolfgang Winter, Pfr.
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