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KIRCHENCHOR |
St.Peter Ilvesheim | |||
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Chorgemeinschaft Sankt Peter Ilvesheim 2010 |
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Sängerinnen und Säger kommen zu Wort |
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Singe, wem Gesang gegeben, … denn CHORSINGEN MACHT SPASS Wir laden Sie ein, unsere Chorgemeinschaft kennen zu lernen. Unter der Leitung der jungen Dirigentin, Maria Rodriguez Luengo , werden Sie erfahren, dass auch ihre Stimme Gehör findet. Unsere Proben finden immer am Montagabend statt. Lassen Sie es auf einen Versuch ankommen, entschließen Sie sich Heute, am besten Jetzt !
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Maria Rodriguez Luengo Chorleiterin Marianne Metz Vorsitzende Tel. 49 29 88 Angelika Sommer stellv. Vorsitzende Gerhard Hofmann Schriftführer Tel. 49 43 57
Anhand unseres Terminkalenders können Sie sich ein Bild von unseren vielfältigen Aktivitäten machen. |
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Jubiläumskonzert 2011 |
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Ilvesheim: Katholischer Kirchenchor St. Peter gab zum 125-jährigen Jubiläum ein vielbeachtetes Konzert / Solisten unterstützten die Sänger Die Zuhörer vollends begeistertVon MM Mitarbeiterin Nina Möller Bild: Swetasch MM 15.3.2011
125 Jahre hörbare Tradition: Die zahlreichen Zuhörer beim Jubiläumskonzert des Kirchenchors Sankt Peter Ilvesheim waren begeistert. Die elf Stücke aus verschiedenen Epochen der rund 30 Sänger und Sängerinnen sorgten nach dem Konzert für Minuten langen, tosenden Applaus. "Ich bin super zufrieden und sehr stolz auf den Chor. Einige der Stücke sind super schwer, aber alles hat gut geklappt, " sagte Maria Rodriguez-Luengo, die Dirigentin des Chors. Der Chor begeisterte die Zuhörer mit seiner Bandbreite: auf Stücke mit Orchesterbegleitung folgten A-capella-Stücke, auf deutsche Titel französische und lateinische. Auch die Rede des Vorsitzenden des Männergesangsvereins Germania, Gerd Wawra, fand bei den Zuhörern Anklang. In ihr ging Wawra auf die Geschichte des Kirchenchors Sankt Peter Ilvesheim ein und erzählte wie der Kirchenchor 1886 gegründet wurde und sich seither als fester Bestandteil der Ilvesheimer Gemeinde etabliert hat. Während der Chor sonst eher im Hintergrund steht und die Messen mit seiner musikalischen Untermalung mitgestaltet, waren beim Jubiläumskonzert alle Augen und Ohren auf die Sänger und Sängerinnen gerichtet. Große Anspannung Deshalb war die Anspannung vor dem Auftritt natürlich besonders groß: "Wir sind erleichtert, dass alles geklappt hat und sich die Proben ausgezahlt haben", so Magnus Holzschuh einer der Tenöre des Chors. Auch die zwei Solisten der Mannheimer Musikhochschule, die bei einem Stück zusammen mit dem Chor sangen, ernteten großes Lob. Die Sopranistin Judith Devise und der Bariton Hee-Jeon Ko begeisterten nicht nur das Publikum, sondern auch die Mitglieder des Chors. Ko war erst zwei Tage vor dem Konzert eingesprungen, weil der ursprüngliche Solist absagen musste. Die Sympathie zwischen Chor und Solisten beruhte auf Gegenseitigkeit: "Es war nett mit dem Chor zu singen und toll mit anzusehen wie begeistert alle dabei sind", meinte die Sopranistin Judith Devise und auch Hee-Jeon Ko hatte nur Positives über den Kirchenchor zu berichten. Die Konzertbesucher waren auf jeden Fall begeistert. "Ich hätte noch ewig zuhören können", so eine Zuhörerin. Nach dem gelungenen Konzert wurde der 125. Geburtstag im Gemeindehaus der Kirche weiter so gefeiert, wie es sich für einen Jubel-Chor gehört: mit Sekt, guter Laune und Gesang.
Mannheimer Morgen |
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zum Geleit |
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Es gehört zur Kirche, eine singende Kirche zu sein. Was bedeutet das Singen im Gottesdienst ? Der große Bischof und Kirchenvater, der heilige Augustinus, wurde im Alter von 33 Jahren in der Osternacht im Jahre 387 vom heiligen Ambrosius in Mailand getauft. Über die Gottesdienste, die er damals mitfeierte, schreibt er: Wie weinte ich bei den Hymnen und Gesängen auf Dich, o Gott, mächtig bewegt vom Wohllaut dieser Lieder Deiner Kirche. Die Weisen drangen an mein Ohr und die Wahrheit strömte in mein Herz und die Frömmigkeit wallte auf in meinem Gemüt. Meine Tränen flossen, und es war mir wohl dabei. Wenn Augustinus von seinen Tränen spricht, so hat das nichts mit Rührseligkeit zu tun. Seine Tränen waren Ausdruck einer tiefen Erschütterung, die sein Innerstes erfasste. Durch die Lieder strömte Gottes Wahrheit, ein Strahl göttlichen Lichtes, in sein Herz. Zuvor hatte er in Sünden und Irrtum gelebt. Die Hymnen und Lieder im Gottesdienst befreiten ihn aus seiner sündigen Vergangenheit und führten ihn zu Gott. Die Wirkung der Musica sacra, die der heilige Augustinus erfahren durfte, hat eine zeitlose Bedeutung. Die geistlichen Lieder haben eine Kraft, die die Herzen verwandelt und zur Begegnung mit Gott führt. Daran erkennen wir die große Aufgabe der singenden Kirche und Pfarrgemeinde: Menschen mit Gott in Berührung bringen. Singende Menschen tragen zum Aufbau der Kirche und Pfarrei bei, sie fördern die Gemeinschaft der Glaubenden. Die Menschen, die in Gottesdiensten singen unterscheiden sich deutlich von anderen singenden Gemeinschaften. Dieses Singen ist keine Darbietung oder Veranstaltung, sondern vor allem Gotteslob. Alles gottesdienstliche Tun geschieht in der Gemeinschaft mit Jesus Christus in der Kraft des heiligen Geistes. Damit sei nichts gegen Konzerte und ein künstlerisch anspruchsvolles Niveau gesagt. Für Gott ist nichts gut genug ! Aber bei allem gilt: In der Feier eines Gottesdienstes stellen wir uns nicht vor Menschen dar wie weltliche Chöre, sondern betend vor Gott ! Die Himmlischen Chöre sind unser Vorbild ! In der Geheimen Offenbarung des Johannes lesen wir, dass die 24 Ältesten, Harfen in den Händen haltend, dem Herrn das Neue Lied singen. Mit ihnen singen die Scharen der Engel: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lobpreis. Die Himmlichen Chöre sind nicht nur Vorbild, sondern Sie bilden mit den im Gottesdienst singenden Menschen und Chören eine große Chorgemeinschaft. So wird alles Singen und Musizieren in der Kirche und Pfarrei ein Lobpreis der Herrlichkeit Gottes, wirklicher Dienst vor Gott ! Darum sagt der heilige Augustinus: Singen im Gottesdienst ist doppeltes Gebet. geistlicher Rat Erich Rappenecker Ilvesheim 2007 |
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