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Frauengemeinschaft  

  75 Jahre auf gemeinsamem Weg
     

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Ilvesheim: kfd feiert am Sonntag Jubiläum mit Festgottesdienst

 

In Ilvesheim existiert seit mittlerweile 75 Jahren die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, kurz kfd genannt. Die Interessengruppe der Kirchengemeinde St. Peter ist "viele Jahre einen gemeinsamen Weg gegangen, der von Frauen geprägt und gestaltet wurde". So heißt es in den Einladungen, die anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten verschickt wurden. Entsprechend ist das Motto: "75 Jahre kfd Ilvesheim - beWEGte Frauen feiern ihren gemeinsamen Weg".

 

Die Gemeinschaft lädt am Sonntag, 26. September, zum Festgottesdienst um 10 Uhr in die Kirche St. Peter ein. Regionaldekan Klaus Rapp zelebriert das Ereignis. Der Jugendchor "I-Chorus" und die kfd-Dekanatsvorsitzende Gabriele Blank werden den Gottesdienst mitgestalten. Danach sind die Besucher zu einem Sektempfang ins Gemeindehaus St. Peter eingeladen. Am Donnerstag, 30. September, werden die Mitglieder ab 15 Uhr zu einem Jubiläumskaffee ins Gemeindehaus gebeten.

 

Die Ilvesheimer Frauengemeinschaft wurde 1936 als Mütterverein gegründet. Sie zählt heute 155 Mitglieder. Die Vorsitzenden sind Anni Wawra und Diethild Frank. Im weiteren Vorstand sind: Doris Keller, Monika Kraft, Rita Hefner, Gertraud Dieter und Sieglinde Dreher.

 

Zu den Aktivitäten der kfd Ilvesheim zählen unter anderem die Mitgestaltung von Gottesdiensten und Andachten als Lektorinnen und Kommunionhelferinnen. Mit dem Seniorenkreis werden Besinnungsnachmittage organisiert. Nichtsesshafte lädt die kfd zum Mittagessen sowie zu Kaffee und Kuchen ein. Aus dem Verkaufserlös selbst gefertigter Kräuter- und Palmsträuße unterstützen die Frauen Bedürftige.

 

Auch die Ökumene wird gelebt, wie beispielsweise beim Weltgebetstag. Die Jubiläumsgruppe nimmt ferner an Dekanatskonferenzen der kfd oder Caritaskonferenzen im Dekanat Mannheim teil. Bei monatlichen Treffs mit Vorträgen zu verschiedenen Themen kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Letztere wird ebenso bei Ausflügen, mehrtägigen Busreisen oder Fasnachtsveranstaltungen gepflegt. Auch am Sonntag wird die kfd nicht von ihrem gemeinsamen Weg abkommen. neu

Mannheimer Morgen
24. September 2010

 

Aus Gemeindeleben nicht wegzudenken

Ilvesheim: Katholische Frauengemeinschaft der Pfarrei St. Peter feierte 75. Jubiläum

Vor einem Dreivierteljahrhundert als Mütterverein gegründet, habe die hiesige Gruppe der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), in Ilvesheim in all den Jahren positive Spuren hinterlassen, erklärte beim Festempfang Bürgermeister Andreas Metz. Er gratulierte für ganz Ilvesheim und bescheinigte der engagierten kfd, dass sie aus dem Leben der Gemeinde nicht wegzudenken sei.

 

Er lobte ihren ökumenischen Ansatz und ihre Arbeit auf sozialem und karitativem Sektor. Vor dem Empfang hatte sich die Festgemeinde in der Pfarrkirche St. Peter zum Jubiläumsgottesdienst versammelt. Die Gruppe "I Chorus", verstärkt um kfd-Mitglieder und geleitet von Organist Johannes Fritz, hatte dazu die gelungene musikalische Gestaltung und Priester Klaus Rapp die liturgische Leitung übernommen.

 

Die Vorsitzende der Ilvesheimer kfd-Gruppe, Anni Wawra, eröffnete den Jubiläumstag mit einem Blick auf die kfd-Historie (wir berichteten) und schickte Genesungswünsche an die frühere Vorsitzende von Ilvesheims katholischen Frauen, Herta Volz. Wawra dankte ferner Margot Illig, die von 1988 bis 2004 kfd-Chefin war und in der Caritas-Arbeit noch immer aktiv ist.

Frauen als wertvolle Ressource

Der in Ilvesheim wohnhafte Regionaldekan Rapp stellte fest, "dass kfd und Kirche sehr wohl zueinander passen, trotz Reibungspunkten." So wurde im unterhaltsamen, aber nicht unkritischen Predigtdialog zwischen Rapp und der kfd-Dekanatsvorsitzenden Gabriele Blank deutlich, dass die Kirche sich einerseits auf die Frauen verlassen könne, sie aber andererseits wertvolle Ressourcen verschwende, wenn sie Frauen nicht endlich auch im Amt anerkenne.

 

Dazu räumte der Regionaldekan bedauernd ein, dass beispielsweise in der Diskussion um das Diakonat für Frauen in letzter Zeit eher Rückschritte festzustellen seien. Auch später wurde in den Fürbitten zum gleichberechtigten Miteinander von Frauen und Männern, von Laien und Priestern aufgerufen. Selbst die kfd-Hymne machte deutlich, dass es, was die Rolle der Frau in der Kirche angeht, Handlungsbedarf gibt.

 

Was die Frauengemeinschaft St. Peter angeht, so sah Gabriele Blank die Ilvesheimer Frauen im Dekanat in ihrer Bedeutung ganz weit vorne. Sie wünschte der Gruppe um Anni Wawra, dass es gelingen möge, Traditionen zu bewahren und gleichzeitig mutig den Weg in die Zukunft zu beschreiten. Feines Harfenspiel von Musikpädagogin Angela Holzschuh eröffnete den anschließenden Festempfang im benachbarten Gemeindehaus.

 

Neben Bürgermeister Metz sprachen, mal öffentlich, mal persönlich, auch der stellvertretende Bürgermeister Karlheinz Lohnert, weitere Gemeinderäte, lokale Vertreter aus den Gruppen der Pfarrei, aus Vereinen und der Gemeinde ihre Glückwünsche ebenso aus, wie kfd-Vorstände aus Wallstadt, Feudenheim und Seckenheim.

 

Erich Kleiner gratulierte für die Seelsorgeeinheit, Jutta Sommer und Pfarrer Dr. Veit Rutkowski für die Pfarrgemeinde St. Peter, Marion Kreisel für den kfd-Verband Mannheim und Diözesanvorstandsmitglied Angelika Massanz für die Freiburger kfd-Dachorganisation. hat

Mannheimer Morgen
29. September 2010

   
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