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Die Mitte unseres Glaubens ist Jesus Christus. Für ihn war die Gemeinschaft mit den Menschen und der Menschen untereinander sehr wichtig. Darum hat Jesus immer wieder an Festen und Gastmählern teilgenommen und kurz vor seinem Tod den Jüngern sein Vermächtnis anvertraut. Er nimmt Brot und Wein und teilt diese Gaben an seine Jünger aus mit den Worten: „Das ist mein Fleisch“ „Das ist mein Blut“ „Tut dies zu meinem Gedächtnis“. Darum versammeln wir Christen uns am Sonntag, um Eucharistie (die Erinnerung an Jesus) zu feiern.

 

Wenn Christen wegen Altersbeschwerden oder Krankheit an der Feier nicht mehr teilnehmen können, kann ihnen durch die Hauskommunion das Sakrament der Eucharistie ermöglicht werden. Dies geschieht in der eigenen Wohnung oder am Krankenbett in einem kleinen privaten Gottesdienst.

Den Frauen und Männern, die den Dienst der Hauskommunion wahrnehmen ist es wichtig, den älteren oder kranken Menschen die Verbundenheit und die Gemeinschaft mit der Gemeinde am Ort zum Ausdruck zu bringen. Bei der Feier der Hauskommunion ist auch Zeit zum persönlichen Gespräch.

 

Schön ist es, wenn Angehörige den kleinen Gottesdienst mitfeiern. Wenn der Wunsch besteht, können sie dabei die Kommunion ebenfalls empfangen.

Für diesen Gottesdienst können gerne eine Kerze, ein Kreuz und Weihwasser gerichtet werden. Das richtet sich aber ganz nach den Möglichkeiten, die Sie zuhause haben.

 

 

Je nach Wunsch kann die Hauskommunion etwa 5 - 7 mal entsprechend den Zeiten des Kirchenjahres gebracht werden. Möglich ist auch ein regelmäßiger monatlicher oder wöchentlicher Besuch. Das kann dann mit der jeweiligen Kommunionspenderin oder dem Kommunionspender vereinbart werden. In der Regel kommt immer dieselbe Person.

 

Sprechen Sie Ihre älteren oder kranken Angehörigen an auf die Möglichkeit der Hauskommunion.

 Melden Sie sich zur Hauskommunion bei Ihrem Pfarrbüro.