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Von
unserer Mitarbeiterin |
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sei ein wunderbares
Geschenk, formulierte Dr. Mehlmann, denn „unser christlicher Glaube
drückt sich auch in Klang und Farbe aus". Dass eine Orgelweihe ein
Ereignis ist, das nicht von allen Gemeinden gefeiert werden könne, daran
erinnerte Festprediger Udo Hildenbrand, Präses des Diözesan
Cäcilien-Verbandes. Er spannte den Bogen der Bedeutung einer neuen Orgel
weit. Vom Werkzeug des Heils, das die Herzen der Menschen aufschließt,
bis hin zum Kunstwerk und kulturellen Mittelpunkt einer Gemeinde gingen
seine Betrachtungen. Die alte Orgel habe Stimmbruch erlitten, meinte
Hildenbrand, doch „jetzt hat Ihre Kirche wieder ihre Stimme bekommen -
mit feinen, tragenden und wohlklingenden Tönen". Mozart habe die
Orgel als die Königin der Instrumente bezeichnet, erklärte der
Festprediger. „Denn das „Orgelwerk bietet gewaltigen Reichtum, der in
keinem anderen Instrument erreichbar ist." Die neue Orgel sei auch
ein Bild der Kirche, bei der alles einzeln, aber auch zusammen klinge,
meinte Hildenbrand. Sie sei „auf Harmonie und zugleich auf Vielfalt
ausgelegt", begleite die Gemeinde, sei aber auch ein Soloinstrument.
Beide Tugenden wurden an diesem Festtag dann auch kräftig
unter Beweis gestellt. Im Gottes dienst erfüllten die Klänge der neuen
Orgel, |
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zusammen mit den Gesängen
des Kirchenchores und der Gottes dienst- besucher, die Kirche. Und beim
Orgelkonzert am Abend zeigte sich das Instrument mit all seinem
klanglichen Reichtum und seiner harmonischen Fülle.
Dr. Michael Kaufmann,
erzbischöflicher Orgelinspektor, der als Berater am Werdegang der Orgel
maßgeblichen Anteil hatte, zauberte auf des „neuen Königin"
.Gewaltiges und Sanftes, Überwältigendes und Anrührendes, Zärtliches
und Ver- spieltes, aber auch Dissonant- Modernes und leicht Schräges. Mit
barocken Stücken von Bach oder Krebs, einer Sonate im zauberhaft leichten
Stil der Wiener Klassik von Knecht. Mit modernen Werken wie Regers „Te
deum laudamus" oder Rheinbergers „Cantilene F-Dur" und gar
Wolfram Grafs „Dissolutiones IV" stellte Dr. Kaufmann die reiche
Ton- Palette der neuen Orgel vor und begeisterte damit die vielen
Zuhörer, unter ihnen auch wieder Heinrich Vetter, der an diesem Tag sein
besonderes Vergnügen am Gelingen seiner „Anstiftung" hatte.
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Ilvesheim 1.10.2000. Voll,
tief und mächtig, zart oder verspielt: In all diesen Klangfarben ertönte
meisterlich die neue Orgel in der Pfarrkirche St. Peter Ilvesheim: Sie
ließ beinahe die Zeiten vergessen, als die alte Orgel vertraut quietschte
und sieh hier und da ein leicht schräger Ton ins sonntägliche Lob Gottes
einschlich. Vergessen auch die Zeiten von Ab-, Um- und Aufbau, als nur
eine kleine Truhenorgel, den kirchenmusikalischen Dienst versah. Nun steht
sie da, die neue Orgel, gekrönt vom funkelnden Zimbelstern, vergoldet und
schimmernd.
In einer Rekordzeit von
nicht einmal drei Jahren gelang es der llvesheimer Pfarrgemeinde, das Geld
zu sammeln, die Orgel in Auftrag zu geben und ihre Einweihung zu feiern.
Eine Leistung, die, so betonte es Pfarrer Dr. Axel Mehlmann, nicht
möglich gewesen wäre ohne Ilvesheims Ehrenbürger Heinrich Vetter, der
mit seiner großzügigen Spende von 100 000 Mark die
Sammelaktion „anstiftete". Und so nahm es nicht Wunder, dass der
Ehrenbürger Gast der festlichen Weihe war. Die neue Orgel, die von
Ehrendomherr Erich Rappenecker feierlich
geweiht wurde, |